Wegen des schlechten baulichen Zustands und fehlender oder veralteter Haustechnik, die nicht bewilligungsfähig ist, soll das Hof-Gebäude gesamthaft in Stand gesetzt werden. Insbesondere ist folgendes geplant:
Eine Verbesserung der Sicherheit und Hygiene
Energetische Optimierung
Die Infrastruktur wird an die veränderten Nutzung als Quartierhof angepasst
In der Umgebung werden Bauten und Anlagen zurückgebaut, welche zonenwidrig in der Freihaltezone liegen oder den Grenzabstand nicht einhalten
Der Hof soll wo möglich durch Erhalt in Stand gesetzt werden. Dabei werden nachträglich eingebaute Bauteile bei Bedarf abgebrochen – Bauteile aber, die für den Charakter des Bauernhofes bedeutend sind, sollen möglichst erhalten bleiben und aufgefrischt werden. Das heisst konkret:
Für die Neu-Organisation werden bestehende Fassadenöffnungen und Zugänge genutzt
Die Remise als Mittagstisch und Versammlungsraum wird erneuert, weil sie den gesetzlichen Vorgaben bezüglich Dämmung und Lüftung genügen muss
Die Toilettenanlage erhält einen neuen, besser zugänglichen Standort
Die gesamte Haustechnik wird ersetzt bzw. den gesetzlichen Vorgaben entsprechend ergänzt
Es entsteht ein Ergänzungsneubau für Garage und Werkstatt
Die Kleintiergehege werden ergänzt und erneuert
Die heute teils in der Freihaltezone gelegenen Tiergehege werden innerhalb der Parzellen angeordnet
Mit dem Bauvorhaben wird ein minimaler CO2-Ausstoss bei Instandsetzung und Betrieb des Gebäudes angestrebt.
Gesamte elektrische Leitungen erneuert / ergänzt nach gesetzlichen Vorgaben
Gastroküche mit gesetzlich vorgegebener Lüftung
Erdsonden-Wärmepumpe für Energie- und Wärmeerzeugung
Eigene Energieerzeugung durch Fotovoltaik-Anlage
Grauwassertank für Umgebungsbewässerung und Sanitärspülung
Wegen einer Einsprache verschiebt sich der Start des Umbaus um mindestens 2 Jahre! Wahrscheinlicher ist ein Baustart 2028 oder später.
Das ist bereits passiert:
Mai 2025
Durch Rekurse wird der Baubeginn nicht 2025 stattfinden und auf unbestimmte Zeit (frühestens 2027) verschobe
Wegen verwaltungsinternen Abklärungen verzögert sich der Baustart. Die Baumaschinen fahren frühestens nach den Sommerferien, also Anfang September 2025 auf.
Ab 17. Juni 2024
Baugespanne zur Visualisierung werden aufgestellt
Mai 2024
Weil Rekurse gegen den bei der Einfahrt zum Hof geplanten Unterstand für Traktor und Landmaschinen zu befürchten sind, verzichtet die Bauherrschaft darauf. Als Ersatz wird dem TQW Platz in der Scheune der unteren Wynegg in Aussicht gestellt. Weil das Geschäft so neu für den Gang durch die Ämter vorbereitet werden muss, verzögert sich der Baustart um drei Monate auf Mai 2025.
26. Februar 2024
Infoveranstaltung für TQW-Mitglieder und interessierte Nachbarn zum Umbauprojekt.
Dezember 2023
Die Planungsphase ist abgeschlossen, die Termine für das Baugesuch und damit der Baustart verschieben sich noch um vier bis sechs Wochen nach hinten. (Einreichen Baugesuch neu im Februar 2024).
Sommer/Herbst 2023
Details, vorallem in der Umgebungsplanung mit Miststock, Schweine- und Ponygehege werden zwischen AGs, Umbaubegleitgruppe und Planern diskutiert und angepasst.
Mai 2023 - Januar 2024
Das Bauprojekt wird konkret ausgearbeitet.
Oktober 2022 - April 2023
Die Planung muss wegen kurzfristig veränderter Anforderungen unterbrochen werden.
Sommer 2021 - September 2022
Das Vorprojekt wird erarbeitet.
Juni 2021
Das Büro Müller & Truniger Architekten gewinnen das Planerwahlverfahren mit ihrem Beitrag.
Mai 2021
Das Hochbaudepartement der Stadt Zürich führt ein selektives Planerwahlverfahren für die Instandsetzung des Quartierhofs Wynegg durch. Am 15. März 2021 endete die Eingabefrist. Im Mai 2021 fand eine Begehung mit den 5 Architekturbüros statt, welche die Eignungskriterien am besten erfüllten. Diese Büros werden nun eingeladen, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten, von denen einer ausgewählt wird. Anschliessend werden drei Landschaftsarchitekturbüros ebenfalls zur Offerte eingeladen.
Programm Planerwahl.pdf
März 2020
Grün Stadt Zürich bereitet die Projektübergabe an das Amt für Hochbauten vor, welches für die Durchführung von Vorporjekt-, Bauprojekt- und Bauphase zuständig ist.
16.04.2019
Datum des bereinigten Einigungspapiers durch Grün Stadt Zürich und dem TQW, Abschluss der Konsolidierungsphase bei Grün Stadt Zürich.
06.03.2019
Grün Stadt Zürich unterbreitet dem TQW an einer Sitzung ein Einigungspapier betreffend seiner Anträge zur Machbarkeitsstudie; der TQW bringt weitere Änderungen ein und erhält die Gelegenheit zur abschliessenden Stellungnahme bis zum 16.04.2019.
24.01.2019
Der TQW teilt Grün Stadt Zürich mit einem Schreiben das Ergebnis der Vernehmlassung bei den Arbeitsgruppen mit bzw. beantragt dementsprechende Anpassungen bei der Machbarkeitsstudie.
09.01.2019
Der TQW informiert die Arbeitsgruppen im Rahmen einer Veranstaltung über die Ergebnisse der Vernehmlassung und bespricht mit ihnen das weitere Vorgehen.
29.09.2018
Start der Vernehmlassung zur Machbarkeitsstudie bei den Arbeitsgruppen (Dauer der Vernehmlassung bis Ende November 2019).
24.09.2018
Der TQW stellt den Arbeitsgruppen im Rahmen einer Veranstaltung die Machbarkeitsstudie vor, informiert sie über die anstehende Vernehmlassung sowie über Form und Inhalt der erwarteten Stellungnahmen.
Juni 2018
Grün Stadt Zürich unterbreitet dem TQW die Machbarkeitsstudie zum Quartierhof Wynegg. Durch die neuen Parzellengrenzen müssen gewisse Gebäudeteile neu gedacht werden, damit sie zonenkonform sind.
29.09.2016
Übernahme-Fest des TQW auf dem Quartierhof.
25.05.2016
Der Gemeinderat der Stadt Zürich beschliesst einstimmig, den Quartierhof Wynegg zu erwerben.
25.05.2016
Weisung des Stadtrates an den Gemeinderat Zürich betreffend Erwerb des Quartierhofs Wynegg im Rahmen eines Tauschvertrages mit dem Kanton Zürich.